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e5 Exkursion Kopenhagen

Die heurige e5-Exkursion führte rund 50 Teilnehmer in die dänische Hauptstadt Kopenhagen. Unmittelbar nach der Ankunft wurde die Stadt mit dem Fahrrad erkundet. Bei sommerlichen Temperaturen um die 30°C wurde dabei doch der eine oder andere Schweißtropfen gezählt. Neben der fahrt mit dem Rad durch Kopenhagen wurden den Teilnehmern auch der Weg zur fahrradfreundlichen Stadt näher erklärt. Dafür konnte Hr. Krag engagiert werden, der auch den Fragen des Auditoriums Antwort leistete. Neben der hervorragenden Infrastruktur – eigne Fahrradautobahnen und Fahrradstreifen- spielen auch noch weitere Faktoren (z.B. Topographie, Klima, Kfz kosten) eine große Rolle. Nach der Fahrradtour, die bis zum Abend dauerte, konnte die Stadt zum Ausgleich zu Fuß erkundet werden. Bevor am nächsten Tag (Samstag) unterschiedliche Stadtentwicklungsprojekte besichtigt wurden, konnten auch die touristischen Attraktionen - königliche Wachablöse, steinerne Meerjungfrau, Stadtteil Christiania - besichtigt werden. Bei dem nachfolgenden Programmpunkt wurde der Stadtteil Örestad bzw. deren Studentenwohnheime und andere Wohnkomplexe besichtigt. Die architektonischen Bauten wurden durchaus bestaunt und so folgte eine rege Diskussion über die Umsetzbarkeit dieser Objekte in der einen oder anderen Kärntner Gemeinde.

Am zweiten und letzten Abend konnte nochmals das Nachtleben dieser europäischen Hauptstadt getestet werden, zahlreiche Teilnehmer schlenderten erst spät in der Nacht durch die Innenstadt zurück zum Hotel.

Zu guter Letzt wurde am Sonntag eine Schiffsfahrt durch den Hafen von Kopenhagen unternommen, zudem wurde auch ein Off-shore Windpark, welcher durch eine Bürgerbeteiligung finanziert wurde, besichtigt. Natürlich wurde auch die allgemeine Energiepolitik Dänemarks angeregt diskutiert.

Wegen unvorhersehbare Vorkommnissen,– die Bahnverbindung zwischen dem Hauptbahnhof und dem Flughafen war aus unerklärlichen Gründen unterbrochen- konnte erst im allerletzten Abdruck, die Stewardessen bereiteten schon die Getränke vor, das Flugzeug Richtung Österreich erreicht werden.

Diese e5-Exkursion wird auch deshalb allen TeilnehmerInnen in guter Erinnerung bleiben.

Das e5-Team bedankt sich nochmals für die rege Teilnahme und die interessanten Diskussionen während der Exkursion, die doch problemlos abgelaufen ist.

e5 vor Ort Exkursion Südkärnten

Am 27. März fand die „e5 vor Ort“ Exkursion in Südkärnten statt. Exkursionsroute und Besichtigungspunkte waren das Bildungszentrum und die Projekte der 5e Gemeinde Eisenkappel-Vellach/Železna Kapla-Bela, der Humusaufbau am Goldbrunnhof und das Mobilitätsbüro Völkermarkt.

Bildungszentrum und Projekte der 5e Gemeinde Eisenkappel-Vellach

Erster Exkursionspunkt war der Besuch der 5e Gemeinde Eisenkappel-Vellach mit dem vordergründigen Besichtigungspunkt „Mustersanierung des Schulzentrums“. Amtsleiter Ferdinand Bevc führte durch das Schulzentrum.  Aufgrund der demografischen Entwicklung gingen in den letzten Jahren die Schülerzahlen in Eisenkappel-Vellach zurück. Um die regionale Infrastruktur zu erhalten, entschloss man sich zu einer Generalsanierung und Zusammenlegung der Schulen. Das zukünftige Nutzungskonzept sieht die Unterbringung der Neuen Mittelschule sowie der Volksschule Bad Eisenkappel vor. Ebenfalls wurden die Musikschule, die örtliche Nachmittagsbetreuung und eine Bibliothek integriert.

Die Gebäudehülle und der erdanliegende Boden wurden thermisch gedämmt und die beste­henden Fenster durch neue Alu-Fenster ersetzt. Die Beschattung ist durch zentral gesteuerte Außenraffstore gegeben. Die Beheizung erfolgt weiterhin über das örtliche Nah­wärmenetz. Eine mechanische Be- und Entlüftungsanlage für die Aufenthaltsräume mit Wär­merückgewinnung haben zu einer Verringerung der Gebäudeheizlast geführt.

Durch den Vollwärmeschutz, dem Austausch der Fenster und die Lüftungsanlage mit Wärme­rückgewinnung, sowie die zonenbezogene Heizungsregulierung sinkt der spezifi­sche Heizwärmebedarf um ca. 80%. Zur Steigerung der elektrischen Energieeffizienz wurde das Beleuchtungssystem optimiert, in dem LEDs und effiziente Leuchtstofflampen verwendet werden. Es wurden jedoch sehr viele Elemente der alten Schule übernommen, um Kosten und „Graue Energie“ zu sparen. Weiters konnten asphaltierte Parkflächen wie­der rückgebaut und begrünt werden. Bei der Schlusspräsentation durch den engagierten und kompetenten Amtsleiter wurden auch noch die Themen Straßenbeleuchtung, das Mobilitätskonzept, das Carsharingmodell und die ISO 50001 Zertifizierung behandelt.

 Humusaufbau am Goldbrunnhof

Nächstes Exkursionsziel war die landwirtschaftliche Fachschule Goldbrunnhof die bereits seit 1904 besteht. Die LFS Goldbrunnhof wird seit Herbst 2014 thermisch saniert. Alle Fenster des Hauptgebäudes wurden ausgetauscht und erneuert. Ebenso wurden die Fundamente und Mauern trockengelegt und die Wände mit Volllwärmeschutz ausgestattet. Zur Schule gehört auch 20 ha Wald und 30 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche. Ein Teil davon wird nach biologischen Gesichtspunkten bewirtschaftet. Die landwirtschaftliche Fachschule Goldbrunnhof beschäftigt sich mit der praxisnahen Erprobung und Demons-tration des Humusaufbaus auf Ackerflächen. Der Projektleiter Ing. Josef Piroutz klärte die Exkursionsteilnehmer auf, wie wichtig Humusaufbau auf  Ackerflächen ist. Bereits im Herbst 2011 wurde ein siebenjähriges Projekt am Goldbrunnhof gestartet. Drei Versuchsflächen wurden verschieden bearbeitet (biologisch mit Humusaufbau, konventionell und eine Mischform). Die Humusaufbaufläche wird pfluglos nach den Regeln des biologischen Landbaus und in der 1. Phase unter Einbringung hoher Kompostgaben als Starthilfe be-wirtschaftet. Schon nach einem Jahr war das Bodenleben der biologisch bewirtschafteten Humusfläche erwacht, es konnten 50 Regenwürmer pro Quadratmeter festgestellt werden, während es auf der konventionell bewirtschafteten Fläche nur drei Würmer auf derselben Fläche gab.

Im Bereich der Abfallwirtschaft konnte in einer Machbarkeitsstudie aufgezeigt werden, wie Grünschnitt und andere biogene Abfälle verwertet werden können, erklärt der DI Robert Unglaub. Voraussetzungen für eine Umsetzung einer Kompostieranlage sind die Etablier-ung eines Sammelsystems, Sammelstellen für Grünschnitt und eine Gebührenneuordnung.

Mobilitätsbüro Völkermarkt

DI Peter Plaimer informiert über die Serviceleistungen und Projekte des Mobilitätsbüros. Völkermarkt ist die einzige Bezirkshauptstadt in Kärnten ohne direkten Bahnanschluss. Der nächste Bahnhof liegt fünf Kilometer entfernt im Nachbarort Kühnsdorf. Viele Orte der Region sind überhaupt nur zweimal pro Tag mit dem Bus erreichbar – zumindest werktags, wenn Schultag. Die derzeitige Situation ist nicht zufriedenstellend, und „wir werden uns neue Formen der Mobilität einfallen lassen müssen“ meint Peter Plaimer. Ein erster wichtiger Baustein dazu ist das Mobilitätsbüro Südkärnten in Völkermarkt. Es fungiert als Service- und Beratungseinrichtung für den gesamten öffentlichen Verkehr der Region, bietet aber auch Fahrkarten vom Verkehrsverbund-Ticket bis zum Schlafwagenplatz im internationalen Bahnverkehr an. Neben PrivatkundInnen betreut dieser „Bahnhof in der City“ auch Firmen und plant für Schulen Ausflüge mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Natürlich kennen sich die beiden Mitarbeiter des Mobilitätsbüros auch mit der e-Mobilität bestens aus und organisieren bei Veranstaltungen wie dem Tag der Sonne Testfahrten mit e-Autos. Ein bestmögliches Mobilitätsangebot für alle Menschen ist ein wichtiger Mosaikstein für eine zukunftsorientierte Entwicklung des ländlichen Raumes. Daher ist dieses Projekt, das die Menschen beim Umstieg vom Auto auf energieeffiziente öffentliche Verkehrsmittel unter-stützen soll, so wichtig.

 

e5 Exkursion nach Niederösterreich

Zeitig in der Früh trafen sich die Teilnehmer der diesjährigen e5-Exkursion am Busbahnhof in Klagenfurt, bevor die Reise durch das wildromantische steirische Erzgebirge nach Wieselburg startete. Die Stadtgemeinde Wieselburg war zugleich das erste Etappenziel, Stadträtin Frau Irene Weiß schilderte uns eindrucksvoll den Weg zu einer Shoppingwelt ohne Plastiksackerl, my bag is not plastic. Mit vollem Magen und nach zwei weiteren Besichtigungspunkten nahm der e5-Tross fahrt auf in Richtung Waldviertel, Schrems. In Schrems angekommen wurde alsbald die Schuhfabrik GEA (Waldviertler-Schuhe) und ihre Firmenphilosophie näher betrachtet. Nach sehr imposanten Worten von Hr. Heinrich Staudinger und seinen Erfahrungen in der Schuhbranche aber auch mit der FMA (Finanzmarktaufsicht) konnte im anliegenden Geschäft Schuhe geshoppt werden.

Am zweiten Tag stand u.a. die Energieerlebniswelt in Großschönau an der Tagesordnung. In diese sehr interessanten Ausstellung wurde die Entwicklung des Energieverbrauchs des Menschen für das alltägliche Leben erleb und ergreifbar. Einige Exkursionsteilnehmer staunten auch über die sehr unikaten Ausstellungsstücke die besichtigt werden konnten. Nach einem Rundgang durch Baden, ebenfalls eine e5-Gemeinde in Niederösterreich, konnte auf der Rückfahrt ausgiebig über die besichtigten Projekte diskutiert werden.

Das allseits beliebte Energiequiz gewann das Team Frau Sabrina Barthel und Bernadette Jobst, die demnächst mit einem e-auto die Welt unsicher machen werden, zumindest für eine Woche.

e5-Exkursion Spittal, Seeboden, Feld am See

Mehr als 20 TeilnehmerInnen aus den Kärntner e5-Gemeinden informierten sich bei der diesjährigen e5 Vor-Ort Exkursion über nachahmungswürdige Projekte der Gemeinden Spittal, Seeboden und Feld am See. 

Erster Programmpunkt war das ZeBRA – das Zentrum für Bauen-Renovieren & Alternativenergie, die erste Anlaufstelle für jedes Bauvorhaben im Bezirk Spittal. Hier findet man zahlreiche Gewerbe (insgesamt 24 Unternehmen) unter einem Dach, die für die Umsetzung von Bauprojekten notwendig sind.

Die Gesellschafter DI Michael Mößlacher, Hans Neuschitzer und Michael Lesa­cher von der Trockenausbaufirma Weger informierten über die Möglichkeit, von der Planung bis hin zum Ende der Bauphase alles aus einer Hand zu bekommen. Ein hoher Stellenwert wird dem Thema Energie eingeräumt. Hans Neuschitzer von der Firma Ligno Heizsysteme konnte uns einige unterschiedliche Biomasse Heizanlagen vorführen. Mit Michael Mößlacher (Firma EnUmtech) war auch ein profunder Kenner der Materie für Energieberatungen vor Ort. Man hat sich als Anschauungsobjekt – wie man es richtig macht – ein Haus im Haus gebaut. Ausgestellt wird unter anderem auch ein behindertengerechtes Badezimmer. 

Danach nahmen die TeilnehmerInnen an einer Führung in der Marktgemeinde Seeboden teil. Einerseits wurde ein Straßenzug mit LED-Straßenbeleuchtung und eine Parkgarage mit der Umrüstung von Leuchtstoffröhren auf LED-Röhren (Ein­sparung in der Parkgarage ca. zwei Drittel) angesehen, andererseits konnte e5-Teamleiter Roman Grechenig auch über die Aktivitäten der Marktgemeinde See­boden berichten. Als Aushängeschild nannte er die Nahwärme und die Umwelt­zeichen zertifiziertSonnenschule Seeboden, die auch mit einer Photovoltaik­anlage und bewusstseinsbildendem Display ausgestattet ist. In der Gemeinde gibt es neben einer Elektrotankstelle, mehrere Elektrofahrräder und Elektroscoo­ter auch viele Veranstaltungen zur Bewusstseinsbildung, wie das am 4. Mai 2014 stattfindende „Anradeln“, wo es mit den Elektrofahrrädern aber auch sportlich rund um den schönen Millstättersee geht.

Anschließend wurde die Gemeinde Feld am See besucht. Treffpunkt war das Gemeindeamt, bei dem man sich über die hohe e-Autodichte der Gemeinde in­formieren konnte. Bürgermeister Erhard Veiter stellte uns das Carsharing-Modell vor und es gab auch die Möglichkeit die e-Autos zu testen. 

Zum Abschluss folgte eine Besichtigung des Klamerhofes hoch über Feld am See. Klaus Kohlweiß ist nicht nur Betreiber des Biobauernhofes, einer Sennerei und der Fernwärmeanlage von Feld am See, bei der alle im Ortsgebiet gelegenen Verbraucher mit mehr als 15 kW angeschlossen sind (öffentliche Gebäude, Ho­tellerie, Gewerbe). Er gilt, wie e5-Teammitglied und Unternehmer Erich Tisch, auch als Pionier der Photovoltaik. In der Gemeinde Feld am See wurden daher bis dato Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von über 180 kWp errich­tet. Damit zählt die Gemeinde zu den Spitzenreitern in dieser Wertung.

Der Biobauernhof Klamerhof bot auch den gemütlichen Ausklang - mit viel Dis­kussion und „Erfahrungsaustausch“ - bei einem Glas „Apfel- bzw. Hollersaft“ und einer köstlichen Kärntner Jausn - alles Bio und aus eigener Erzeugung ver­steht sich. Ein Dankeschön dem Hausherrn für die köstliche Jausn aber auch dem Herrn Bürgermeister für die Einladung.

e5-Exkursion Südtirol

Von 20. bis 21.09.2013 fand auch heuer wieder die alljährliche e5-Exkursion statt. 30 Personen aus den e5-Teams der Kärntner e5-Gemeinden und alle Betreuerinnen und Betreuer des Programmes für energieeffiziente Gemeinden nahmen an der Fahrt nach Südtirol teil. Bereits auf der Anreise nach Bozen wurden in Spittal und Sand im Taufers Zwischenstopps eingelegt, bei denen einerseits die Plus-Energie-Kläranlage des Wasserverbandes Millstätter See und andererseits das Gesamtkonzept der klimaneutralen Gemeinde besichtigt bzw. präsentiert wurden.

Bei der anschließenden Weiterfahrt nach Bozen, wo eine Besichtigung der Europazentrale der Firma Salewa durchgeführt wurde, konnten die TeilnehmerInnen bei einem Klima- und Energiequiz ihr Wissen unter Beweis stellen. Sieger wurde die Gemeinde Gallizien, die sich über die leihweise Nutzung eines E-Autos für eine Woche freuen darf. Zum Abschluss des ersten Tages fand eine gemeinsame Weinverkostung statt, bei welcher angeregte Gespräche über Themen und Projekte aus den Gemeinden diskutiert werden konnten.

Der zweite Tag begann, wie der erste geendet hatte, nämlich mit dem Besuch einer Weinkellerei. Winzer Klaus Pfitscher stellte den Anwesenden seinen Betrieb vor, welcher vor allem durch seine bis dato einzigartige „Klimahaus Wine“-Zertifizierung besticht. Als letzter Stopp in Südtirol stand noch ein kurzer Stadtrundgang mit anschließender Präsentation des  neuen Energiekonzeptes der Stadt Brixen durch Stadträtin Elda Letari Cimadom am Programm. Auf der schlussendlichen Heimfahrt machte die Reisegesellschaft noch in Virgen in Osttirol halt, wo der Bürgermeister Dietmar Ruggenthaler den Weg hin zur 5e-Gemeinde umriss und wertvolle Tipps für die KollegInnen aus den Kärntner Gemeinden bereit hielt.

Wir bedanken uns für die Teilnahme an dieser Veranstaltung und freuen uns Sie auch nächstes Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

e5 - Exkursion vor Ort Hermagor/Weissensee 2013

Knapp 30 TeilnehmerInnen aus den Kärntner e5-Gemeinden informierten sich bei der diesjährigen e5 Vor-Ort Exkursion über nachahmungswürdige Projekte der Gemeinden Hermagor und Weißensee.

Erster Programmpunkt war die Energiepolitik der Stadtgemeinde Hermagor, präsentiert von StR Christina Ball und GR Franz Wiedenig. Ein Energieleitbild mit zahlreich hinterlegten Maßnahmen bis zum Jahre 2015 gibt den Weg vor und bestimmt tägliche Entscheidungen in Hermagor.

Danach nahmen die TeilnehmerInnen an einer äußerst interessanten Führung durch das Haus Weber teil. Bei diesem historischen Bauernhaus aus dem Jahre 1850 wurde anschaulich demonstriert, wie sich bedeutsame historische, aber gleichermaßen schlechte Bausubstanz, sogar zu einem Plus Energie Haus umwandeln lässt.

Anschließend wurde die Gemeinde Weißensee besucht. Treffpunkt war der Auffangparkplatz in Praditz und wie es sich für die Alpine Pearls Gemeinde gehört wurde die Rundfahrt zu den einzelnen Projekten der Gemeinde mit dem Shuttlebus durchgeführt. Dabei wurde durch Gemeindevorstand Franz Schier und den Energiebeauftragten DI Herbert Bernkopf unter anderem auch der mühsame Weg zu einer Parkraumbewirtschaftung erläutert.

Zum Abschluss folgte eine Besichtigung der Biogasanlage Tschabitscher hoch über dem Weißensee. Der Betreiber der Anlage e5-Teamleiter Adolf Kolbitsch konnte sehr anschaulich und motivierend den Weg zur Errichtung der Biogasanlage erläutern. Der Strom und die Wärme für den biologisch geführten Hof werden seither in der eigenen Biogasanlage erzeugt. Die anfallenden Bioabfälle der Gemeinde werden dafür durch Adolf Kolbitsch gesammelt und somit energetisch verwertet.

Der Erlebnishof Tschabitscher bot auch den gemütlichen Ausklang - mit viel Diskussion und „Erfahrungsaustausch“ - bei einem Glas Hollersaft und einem köstlichen Speckbrot - alles Bio und aus der Region versteht sich.

    

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e5-Exkursion nach Italien am 05. und 06. Oktober 2012

Unter dem Motto "Von den Alpen zur Adria" fand die heurige e5-Exkurison der Kärntner e5-Gemeinden Anfang Oktober statt. Zwei Tage wurden Energieprojekte in Friaul besichtigt wobei die Schwerpunkte bei "Neubau und Sanierung" sowie "Energieproduktion" lagen. Es gab einige Gelegenheiten mit maßgeblichen Gemeinde- und Projektverantwortlichen über deren Erfahrungen zu diskutieren. Erster Programmpunkt der Exkursion war die Besichtigung eines Wohnhauses in Sostasio (in der Nähe von Comeglians). Dort zeigte Samuele Giacometti sein zertifiziertes Holzhaus "SaDiLegno" das er aus 43 Bäumen, die im Umkreis von 12 km geschlägert und verarbeitet wurden, erbauen ließ. Weiter ging es dann zum Mittagessen in die Stadt Palmanova. Auf der Fahrt dorthin wurde das Wissen der Teilnehmer aus den Kärntner e5-Gemeinden bei einem "e5-Quiz" getestet. In buntgemischten Zweierteams versuchte man die kniffligen Fragen rund um das Thema Energie zu lösen. Das Siegerteam bildteten Roman Grechenig (e5-Teamleiter der Marktgemeinde Seeboden) und Manuel Luser (e5 Teammitglied Kötschach-Mauthen) - der Gewinn: ein E-Auto und ein Segway für jede Gemeinde für je eine Woche zum Testen. Am Nachmittag wurden in der Gemeinde Villa Vicentina eine Pelletsheizung für die öffentlichen Gebäude sowie die sanierte Volksschule besichtigt. Vor Ort informierte der Bürgermeister von Villa Vicentina über die Bestrebungen der Gemeinde am Energiesektor. Die Volksschule wurde komplett saniert und mit dem "Klima Haus A+" zertifiziert. Anschließend ging es weiter zum Hotel in Grado, wo genächtigt wurde. Das Exkursionsprogramm am zweiten Tag startete mit der Besichtigung der Bewässerungsanlagen, Wasserkraftwerke und einer 200 kWp Photovoltaikanlage in Mereto di Tomba. Die Anlagen werden hier von einem Konsortium verwaltet und betreut, das immer mehr versucht den Anteil der erneuerbaren Energien in Friaul zu heben. Hintergrundinformationen zur Energiesituation in Friaul bekamen die Exkursionsteilnehmer vom Verantwortlichen der regionalen Energieagentur - der italienischen Version von "energie:bewusst Kärnten". Nach einem stärkendem Mittagessen in Udine wurde dort ein neu errichtetes Wohnhaus mit Eigentumswohnungen sowie ein Reihenhaus besichtigt, die beide nach neuesten und hohen Baustandards umgesetzt wurden. Diese Besichtigung mit dem Architekten bildete den Abschluss der aufschlussreichen Exkursion.

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e5 vor Ort - Exkursion Velden / Schiefling / Ludmannsdorf 2012

Bei empfundener eisiger Kälte fanden sich am Freitag den 10.2.2012 32 interessierte Teammitglieder aus den Kärntner e5 Gemeinden in Velden zu einer Kurzexkursion ein.

Gestartet wurde bei der Nahwärme Velden, wo uns der Betriebsleiter Herr Kolle von der Kelag durch das Heizwerk führte. Danach gings zum Gemeindeamt um den spannenden Erläuterungen des Herrn Bürgermeisters Vouk zu lauschen, welcher das Projekt "Shared Space" in Velden vorstellte. Baubeginn soll September 2012 sein. Erstrecken wird sich der shared space Bereich vom Billa bis zum Casineum Velden.

Anschließend gings nach Schiefling. Dort besichtigten wir die Sanierung der Volksschule und des Gemeindeamtes, konnten uns die Erträge der PV Anlage am Feuerwehrhaus ansehn, sowie die LED Beleuchtung der Kirche und des Straßenzuges in Roach begutachten. Herr Bürgermeister Happe stand uns gerne Rede und Antwort.

Als letzte Gemeinde des Tages gings weiter nach Ludmannsdorf. Dort wurden wir in der Volksschule von Herrn Vizebürgermeiter Kruschitz begrüßt und konnten uns im Keller der Volksschule das Mikronetz der Fernwärme Rosental von Herrn Hafner erklären lassen. Zu guter Letzt wurde dann die Biogasanlage Wellersdorf, Familie Kruschitz besichtigt. Nach sehr ausfühlichen Berichten zur Anlage wurden wir mit heißem Tee und Kuchen vom Feinsten versorgt - ein Dank an die Familie Kruschitz welche uns verköstigt hat.

Gemeinsam gings mit dem Bus zurück nach Velden, wo wir uns kurz vor 17 Uhr voneinander verabschiedeten.

Ein wirklich gelungener, interessanter und lehrreicher Nachmittag! Die Erfahrungen unter den Teilnehemern wurden wie immer rege ausgetauscht und die durchwegs positiven Rückmeldungen der Teilnehmer machten uns klar: solche Projektbesichigungen in e5 Gemeinden brauchen wir mehr!

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e5 - Exkursion 2011

Gemeinsam mit Steirischen und Tiroler Gemeinden, sowie einer Teilnehmerin aus Salzburg besichtigten Teilnehmer aus Kärntner e5 Gemeinden am 17. & 18. 6.2011 Südtiroler Vorzeigeprojekte im Bereich Erneuerbare Energie, Klimaschutz, Thermische Sanierung und Mobilität.

 

 

 

Als Höhepunkt und Abschluss der Exkursion war es uns vergönnt in der Gemeinde Bruneck Herrn Reinhold Messner zu treffen, welcher vor Ort seine aktuelle Ausstellung vorbereitet. Diese wird am 3.7. offiziell eröffnet.

 

download Protokoll Exkursion

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e5 - Exkursion 2010

Bayern - Salzburg
Freitag 1. Oktober und Samstag, 2. Oktober 2010

 Folgende Exkursionspunkte wurden besichtigt:

  • Gemeinde Weyarn - „Aktive Bodenpolitik“
  • Neue Energien für Achental und Leukental
  • Wasserburger Autoteiler
  • Energiedialog Wasserburg 2050
  • e5-Gemeinde Grödig

Details dazu im downloadbereich

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eea Auszeichnung 2009

Am 19.02.2010 werden im Festspielhaus in Bregenz die european energy award`s an die e5 Gemeinden (3 e`s und 5 e`s) verliehen. Unter anderem bekommen dieses Jahr auch 5 Kärntner Gemeinden die begehrte europäische Auszeichnung in Silber:

  • Arnoldstein
  • Diex
  • Kötschach - Mauthen
  • Trebesing
  • Reichenfels

Im Rahmen dieser Veranstaltung findet am 20.02.2010 eine Exkursion in die Vorarlberger e5 Gemeinden Wolfurt und Langenegg statt.

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e5 - Exkursion 2009 „Mischverkehrszonen in der Schweiz“

08./09. Oktober 2009

Am 08. und 09. Oktober durften energie:bewusst Kärnten und das Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen zur Teilnahme an der Exkursion in die Schweiz – zum Thema "Begegnungszonen" – einladen.

Neben den verkehrsplanerischen und straßenbaulichen Aspekten wurden im Rahmen der Besichtigungen auch wirtschaftliche Zusammenhänge sowie Fragen der Ortszentrumsbelebung thematisiert.

Exkursionsprogramm

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e5 - Exkursion 2009

Zusammen mit den steirischen e5 Gemeinden besichtigten wir am 08. und 09. Mai 2009 folgende Exkursionsziele:

 

 

 Erste Passivhausfabrik - Firma Weissenseer Holz-System-Bau Weltweit erste Passivhauselemente-Produktion mit industrieller Vorfertigung. Die Hightech-Anlagen sind auf die Herstellung von 300 Einfamilienhäusern pro Jahr ausgelegt. Besichtigung der Produktionshallen sowie eines innovativen Passivhauses.

Energie:Autarkie – Marktgemeinde Kötschach-Mauthen         Folgende Highlights werden besichtigt: energieautarkes LKH Laas, Obergailtaler Fernwärme mit Biogaswärmenutzung, energieautarkes Alpencamp mit Österreichs 1. Internetgesteuerter Bioschauheizung. Abendessen mit Vertretern der Gemeinde, der AEE Naturstrom GmbH und des Vereins energie:autark Kötschach-Mauthen.

Erste Gemeinde Salzburgs mit 5e - St. Johann im Pongau                  … und Auszeichnung als erste Stadt Österreichs mit dem begehrten Preis! Durch die aktive Umwelt-Arbeitsgruppe sowie die konsequente energiepolitische Arbeit im e5-Programm seit 1998 wurde dieser Erfolg durch die Summe der Aktivitäten möglich:  ökologische Wärme- und Stromversorgung, Photovoltaik-Anlage, Maßnahmen in Raumordnung und Verkehrspolitik u.a. Stärkung des Ortskerns, Fußgänger-Lift, Citybus,…, energetische Optimierung bei allen Gemeindegebäuden, mustergültige Biomasse-Nahwärmeschiene gemeinsam mit Bischofshofen und Schwarzach. Globale Verantwortung wird in St. Johann gelebt, die St. Johanner Friedenstage sowie das Engagement bei Kooperationsprojekten mit indischen Partnern sind beispielgebend.

Mobilität / sanfter Tourismus, Photovoltaik – Werfenweng                 Das Ziel der Modellgemeinde für sanfte Mobiliät ist es, DER Bahn-Urlaubsort in Europa zu werden. Mit dem verkehrsplanerischen und touristischen Konzept „Urlaub vom Auto“ hat sich Werfenweng im Mobilitätsbereich bereits einen internationalen Namen gemacht (Erdgas-Shuttledienst, autofreier Dorfplatz, Solartankstelle mit Elektro-Fun-Fahrzeugen, Vergünstigungen für Gäste – die mit der Bahn anreisen,…). Weitere Energieprojekte werden besichtigt wie der Solarpark (Solarleuchten) sowie Photovoltaik-Anlagen.

 

Auskünfte: Jan Lüke undefinedjan.lueke(a)ktn.gv.at oder Günther Sickl undefinedguenther.sickl(a)ktn.gv.at 

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e5 - Exkursion 2008 - Steiermark

Energievision Murau - Feistritzwerke Gleisdorf - Weizer Energie- und Innovationszentrum - Güssing

 

10. und 11. Oktober 2008

Gruppenfoto

 

Die erste Exkursion 2007 war ganz dem Thema Photovoltaik gewidmet. Folgende Zielorte haben wir besichtigt:

Firma Energetica in Viktring/Klagenfurt:

Energetica ist Modulproduzent und Systemanbieter aus Österreich, und bietet Ihnen Komplettlösungen im Photovoltaik- und Solarbereich. Mittlerweile beschäftigt Energetica ca. 40 Mitarbeiter. Seit Oktober 2005 gibt es am Standort Klagenfurt-Viktring eine Produktionstätte für Photovoltaikmodule (mono- und polykristllin). Die Produktpalette der Energetica Photovoltaikmodule reicht von 55 bis 220 Watt. Für 2006 standen Energetica Produktionskapazitäten von 10 MWp zur Verfügung. Für 2007 sind es 25 MWp!

Nach einem ausgiebigen Mittagessen in der e5-Gemeinde Arnoldstein besichtigten wir zwei 5kwp Photovoltaikanlagen in der Gemeinde Nötsch. 

 

Die e5-Exkursion nach Vorarlberg am 29./30. Juni war ein voller Erfolg. Folgende Zielorte haben wir besucht:

Gemeinde Ludesch (ca. 3.300 EW): Auswirkungen einer langjährigen Beteiligung am e5-Programm, Besichtigung des neuen Gemeindezentrums in Passivhausqualität unter Berücksichtigung rein ökologischer Baumaterialien.

Gemeinde Zwischenwasser (ca. 3.200 EW): Nutzen einer umfassenden Bürgerbeteiligung zu Energiethemen, Maßnahmen einer 5e und eea-gold Gemeinde, Schulsanierung mit Komfortlüftung, Klimaschutz aus Sicht des Bürgermeisters.

Gemeinde Mäder (ca. 3.000 EW): Der Weg zur energieeffizientesten Gemeinde Europas, Maßnahmen einer 5e und eea gold Gemeinde, Besichtigung der Ökohauptschule, das jährliche Sonnenfest, aktuelle Projekte.

Gemeinde Langenegg (ca. 1.000 EW): Vom e5 Teamleiter zum Bürgermeister, Vision 2015 wird in Langenegg der letzte Ölkessel durch eine Biomasseheizung ersetzt, wie wird eine der ärmsten Gemeinden Vorarlbergs zum Energievorbild Europas?, Förderpolitik, Besichtigung des ökologischen Kindergartens.

Stadt Dornbirn (ca. 44.000 EW): Maßnahmen zur Verbesserung des Mobilitätsverhaltens der Bürger, Mobilitätsverbund Stadtbus-Landbus, Besichtigung der Mobilitätsdrehscheibe neuer Bahnhof.

Wenn Sie Bilder mit einer höheren Auflösung bzw. mehr Fotos benötigen bitte um kurze Rückmeldung an undefinedjan.lueke(at)ktn.gv.at

 
Flatschacher Straße 70
9020 Klagenfurt
Tel.: 050 / 536 18802
Fax: 050 / 536 18800
energiebewusst(a)ktn.gv.at
www.energiebewusst.at
DVR. Nr.: 0003387