Pressekonferenz: "Helle Köpfe" werden energie:berater (mit Arbeitsplatzgarantie)
Am 22.10.2009 erhielten wieder 30 neue energie:berater die Abschlusszeugnisse für das erfolgreiche Absolvieren des „energie:berater F-Kurses in Kombination mit einer Ausbildung zum energie:ausweisberechner gemäß EU Gebäuderichtlinie.
„Wir haben den Verein energie:bewusst Kärnten im Jahr 2002 unter anderem auch dafür gegründet, dass er derartige Ausbildungen anbietet“, sagt Landeshauptmann-Stv. Ing. Reinhart Rohr. „Wir wussten schon damals, dass der Weg zu mehr Energieeffizienz und zur Nutzung von mehr erneuerbarer Energie über die Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung führt. Und Energieberatung muss leicht gemacht werden.“
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Aus diesem Grund wurde auch das Kärntner-EnergieberaterInnen-Netzwerk ins Leben gerufen. Darin sind 45 ausgebildete Energieberater – vom „Großglockner“ oder Kötschach-Mauthen bis nach Reichenfels im Lavanttal – im Dienste von Umweltschutz und erneuerbarer Energie, zur Rettung unseres Planeten tätig. „Allein im heurigen Jahr haben die energie:berater mehr als 1.000 Beratungen durchgeführt und die Zufriedenheit der Kunden gibt uns Mut für die Zukunft“ ist Rohr optimistisch. „Denn die Kunden bewerteten die Leistungen der Berater mit einer Durchschnittsbenotung von 1,36 (nach dem Schulnotensystem). Das zeigt uns, dass wir am richtigen Weg sind“.
Aber energie:berater zu werden oder zu sein ist nicht so einfach.
„Unsere energie:berater müssen ein umfassendes Wissen zu den Themenbereichen Bautechnik und Bauphysik, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, Warmwasseraufbereitung, elektrische Energie, Förderungen usw. haben“ sagt Gerhard Moritz, Geschäftsführer von energie:bewusst Kärnten.
„Zusätzlich können sie natürlich auch Energieausweise für Baugenehmigungen und Förderungen, für den Verkauf, die Vermietung und Verpachtung von Wohnungen und Gebäuden rechnen“.
Aber energie:berater zu sein liegt nicht jedem und deshalb schaffen es auch nicht alle die kommissionelle Prüfung zu bestehen. Denn der energie:berater muss nicht nur „fit“ in den zuvor genannten Themenbereichen sein, er muss auch über deren Zusammenhänge Bescheid wissen und beurteilen können, was sich z.B. bei der Heizungsanlage ändert wenn am Gebäude „geschraubt“ bzw. dieses verbessert wird.
Wer die Ausbildung absolviert und die Prüfung schafft, der hat dann nahezu eine Arbeitsplatzgarantie. Denn, „energie:berater sind auch – oder vor allem – in Krisenzeiten eine gefragte Berufsgruppe“, sagt Rohr. „Wir sind jedenfalls froh, dass wir der Kärntner Bevölkerung eine kompetente und unabhängige Beratung anbieten können und dass wir dadurch Arbeitsplätze absichern“.
Dies gilt nicht nur für die Jobs der energie:berater sondern auch für die Bauwirtschaft, welche so zu mehr Aufträgen kommt. Weil die Häuslbesitzer nach der Beratung wissen, wo sie „energie und geld:sparen“ können und das dann auch tun.
Am 22.10.2009 erhalten 30 neue energie:berater Ihr Zertifikat als der ARGE-Energieberaterausbildung Österreich
Christian Allmaier, Kurt Bürger, Hermann Gaggl, Hans-Jürgen Gutsche, Engelbert Hosner, Reinhard Hutter, Daniel Katschnig, Johannes Klingbacher, Gerd Kronhofer, Erich Krupka, Stefan Krusch, Filipp Kuschnig, Ursula Lackner, Siegfried Lattacher, Helke Natmeßnig, Adelbert Pesjak, Helmut Pompenig, Helmut Poschinger, Albin Ramsak, Gerhard Reiner, Karl Heinz Sadjak, Rainer Spitzer, Rolf Steiner, Othmar Wabnig, Stefan Weger, Josef Willroider, Barbara Zuber.
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