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Startmeeting des Kärntner Energie-Masterplans in Klagenfurt

Viel vor hat Kärnten in seiner künftigen Energiepolitik. Energiereferent LR Rolf Holub gab am 25.10.2013, im Rahmen einer Startveranstaltung in Klagenfurt grünes Licht für den Energie-Masterplan und damit für einen völlig neuen Prozess in der Kärntner Landespolitik: Mit über 200 Expertinnen und Experten sowie unter einer breiten Einbindung der Kärntner Bevölkerung soll bis Mai 2014 Kärntens Energiezukunft geplant werden. Der Veranstaltung wohnten zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, NGOs und Interessensvertretungen bei. In den insgesamt elf Arbeitsgruppen, welche die Bereiche Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Forschung und Entwicklung, Infrastruktur und Netze, Raumplanung, Mobilität, Green Jobs, Energiearmutsbekämpfung, Makroregion, Bewusstseinsbildung und Kreativität umfassen, sind die wesentlichen Energie-Expertinnen und Energie-Experten Kärntens eingebunden. 

Holub betonte in seinem Eingangsstatement die breite Einbindung und umfassende Bürgerbeteiligung des Projekts. „Wir haben unwahrscheinlich viele Talente in unserem Land und wir werden mit zigtausenden Menschen in Richtung Energiewende für Kärnten gehen. Gemeinsam können wir viel bewegen. Wir schauen mit dem Energiemasterplan nicht auf parteipolitische Farben, sondern auf die Energiezukunft Kärntens", so Holub. 

Mit Veranstaltungen in allen 132 Kärntner Gemeinden will Holub die Kärntner Bevölkerung mit auf den Weg zur Energiewende nehmen. „Unsere Ziele sind ehrgeizig: Wir wollen bis 2025 im Bereich Wärme und Strom energieunabhängig werden. Darüber hinaus haben wir die Vision, bis zum Jahr 2035 im Verkehrsbereich frei von fossilen Brennstoffen zu werden. Diese Ziele können wir nur gemeinsam mit der Bevölkerung erreichen, die selbst Teil der Kärntner Energiewende werden kann. Ich lade alle Bürgermeister und Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger sehr herzlich zur Mitarbeit an der Kärntner Energiewende ein" betonte Holub. 

Der Ansatz des Energie-Masterplans, eine Energiewende „von unten" einzuleiten und nicht von oben herab zu diktieren, hat für den Energiereferenten gleich mehrere Vorteile „Wir verfügen im Energie-Masterplan über gebündeltes Fachwissen und die besten Köpfe. Viele Köpfe leuchten heller als einer. Unser Energie-Masterplan ist gelebte Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung. Mit dem Energie-Masterplan öffnen wir die Landesregierung: Der Masterplan wird nicht hinter den Regierungsmauern von oben herab diktiert, sondern gemeinsam mit vielen engagierten Kärntnerinnen und Kärntnern erarbeitet", so Holub. 

Bis Mai 2014 soll dabei im Rahmen des Energie-Masterplans ein Katalog von verbindlichen Umsetzungsmaßnahmen für die Energiewende erarbeitet werden. 

Mit Fachreferaten von Adolf Gross vom Amt der Vorarlberger Landesregierung, Erich Mühlbacher vom Amt der Kärntner der Landesregierung und Stefan Merkac, Fachreferent für Energie im Büro LR Holub, wurde im weiteren Verlauf der Veranstaltung fachlicher Input zur Energiewende gegeben. 

Weiter Infos unter www.energie.ktn.gv.at


Rückfragehinweis: Büro LR Holub 
Redaktion: Rauber/Zeitlinger 
Fotohinweis: Büro LR Holub 
Downloads: Energiemasterplan-Arbeitsgruppen

Zum Bericht auf kärnten.tv

 

 
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